Zusammenarbeit und Mehrwert
Shownotes
Stefan Anklin leitet das Institutional Banking der Aargauischen Kantonalbank. In der 25. Staffel vom Finanz-Tanz spricht er über seinen Job, sein breites Einsatzgebiet und erklärt, wie es organisiert ist. Er spricht über die Anlagestrategien von Pensionskassen, gibt persönliche Eindrücke wider und erklärt den Unterschied zwischen Privat-, Firmen- und institutionellen Kunden. In der 235. Episode bespricht Anklin mit dem Host Andrin Willi die Zusammenarbeit und den Mehrwert, den er und sein Team für die Kundinnen und Kunden im institutionellen Banking erarbeiten.
Transkript anzeigen
00:00:00: Finanzdanz, der AKB-Podcast rund um Geld,
00:00:03: Glück
00:00:04: und Zukunft von und mit Andrin Willi.
00:00:13: Danke für seine Lose.
00:00:15: In dieser fünften Staffel reden wir über den Fachbereich Institutional Banking und zwar mit keinem geringeren, als Leiter der Abteilung einem Stefan Anklin.
00:00:25: Schön, dass du da bist und danken, dass Du mir Reden und Antworten stehst.
00:00:29: Stefan, was ist schon noch ein bisschen die Frage so behind the scenes unter uns?
00:00:34: Wie sieht jetzt der Zusammenarbeit im Alltag konkret aus mit einer Kundin und Kunden und wie häufig findet es einen Austausch statt zum Beispiel?
00:00:42: Mit den institutionellen Kunden haben wir eine sehr enge und professionelle Zusammenarbeit.
00:00:47: Je nach Phase kann die Zusammenarbeit sehr intensiv sein,
00:00:51: z.B.,
00:00:51: wenn man eine neue Anlagestrategie umsetzt oder wenn es darum geht, ein Reporting noch zu implementieren oder anzupassen.
00:00:59: Man kann hierum sagen, dass es strategische Unterstützung gibt, die dauert meist etwas länger und der Zusammenarbeit ist sehr intensif.
00:01:06: Und dann gibt es die administrative Unterstützung, was meistens darum galt.
00:01:10: Ein aktuelles Thema oder ein aktuelles Problem oder herausfordernd zu bearbeiten und zu lösen.
00:01:17: Interessant ist aber vor allem dass die institutionelle Kunden immer sehr individuell und komplexe Anliegen haben.
00:01:23: Keine Frage, kein Anlieger ist gleicher wie es anderen.
00:01:27: Das macht sie natürlich sehr spannend und erfordert entsprechend auch eine enge Zusammenarbeit um eine maskgeninderte Lösung gemeinsam mit dem Kunden zu arbeiten und zu implementieren.
00:01:38: Zudem ist es spannend, dass man je nach Themen mit verschiedenen Ansprechpersonen zu tun hat – mit kundeneigen Portfoliemanager, Geschäftsführer, mit extremen Anbieten, die wir für den Kunden durch der Lösung ausarbeiten und natürlich mit dem Stiftungsrat oder mit dem Verwaltungsrat.
00:01:55: Ein Highlight in Schimme Wenn man an einer Stiftungsrats- oder Verwaltungsratssitzung, darf er einen Referent teilnehmen und die Entwicklung von einem Portfolio oder einer neuen Dienstleistung vorstellen kann.
00:02:08: Oder der Tatsprachsperson, rund um die strategischen Themen, dürfte sein.
00:02:12: Ich gehe davon aus Vertrauen ist alles in diesem Business?
00:02:15: Wie baut man Vertrauen auf?
00:02:17: Wie in jedem anderen Geschäft bauten wir auch im institutionellen Geschäftsvertrauen über ein längerer Zeitheutzung auf!
00:02:24: Wir haben schon gehört, dass auch für den Institutionellekund Verlässlichkeit, Servicequalität sowie die Erfahrung enorm wichtige Treiber sind und somit auch Basis das Vertrauen aufzubauen können.
00:02:36: Es gibt aber schon ein paar Sachen, welche Vertraue beschleunigen und festigen können.
00:02:40: So sind zum Beispiel Branchewissen und die bisherige Erfahrung sehr wichtig für einen Kunden.
00:02:46: Nur so kann man Bedürfnisse von einem institutionellen Kund richtig verstehen und auch die richtigen Massnahmen in die Wege leiten.
00:02:53: oder die passenden Dienstleistungen aufzeigen.
00:02:57: Und auch hier noch ein ist, die institutionellen Kunden haben sehr komplexe und individuelle Anforderungen.
00:03:03: Je besser man auf die Anliegen reagieren kann, desto größer ist das Vertrauen vom Kunde, dass man beim richtigen Ansprechpartner ist.
00:03:12: Ausschätzen.
00:03:12: Institutionelle kommt es sehr wenn man sich über ihn informiert indem wir einen Geschäftsbericht durchlassen und entsprechende Rösscherchen betreiben.
00:03:21: Das ist ja schöner an den institutionellen Kunden.
00:03:23: Viele Informationen sind öffentlich zugänglich und man kann sich jederzeit über den Kunden im Vorfeld informieren.
00:03:31: Ebenfalls wichtig für einen institutionellen Kunden ist die Transparenz unter proaktiver Kontakt.
00:03:37: Die Nähe zum Kunden ist zentral und man muss wissen, dass man eben nicht nur eine Ansprechperson hat sondern es bei mehreren Gremien vertreten sollte sein Wie zum Beispiel beim Geschäftsführer wie auch beim Stiftungs- und Verwaltungsrat.
00:03:51: Wie man das Vertrauen bei den einzelnen Gremien bzw.
00:03:54: Kontaktpersonen gönne, desto erfolgreicher kann man mit dem institutionellen Kunden zusammenarbeiten.
00:04:01: Und dann ist es natürlich auch wichtig, dass die Bank eine gute Reputation hat und glaubwürdig ist.
00:04:06: Mit negativen Meldungen kann ein Langejähriger aufbauten Vertrauen in wenige Minuten verlieren.
00:04:12: Wir verändern sich denn diese Zusammenarbeit jetzt auch in Turbulentenmarktphasen zum Beispiel?
00:04:18: Man kann sagen, die Zusammenarbeit ändert sich nicht grundlegend.
00:04:22: Wie wir gehört haben hat Pensionskassen ein langer Anlagehorizont, investieren entlang der Anlagestrategie und sind breit diversifiziert.
00:04:31: Die institutionellen Kunden reagieren auf Machtfasen weniger oder gar nicht emotional als zum Beispiel im Vergleich zu privater Anleger.
00:04:40: Das sieht man z.B.
00:04:41: jetzt auch beim aktuellen Konflikt im Nahen Osten.
00:04:44: Pensionskassen müssen die Wertschwankungsreserven aufbauen, um die Marktschwankungen auszugleichen und damit Vorsorgeverpflichtungen zu sichern.
00:04:54: Sobald die Pensionskrassen ein Deckingsgrad von hundert Prozent erreicht haben, fangen sie an, die Wertschwankungs-Reserver aufzubauen.
00:05:02: Das heisst, wenn es aktuelle Vermögen aller zukünftigen Verpflichtungen durchdecken wird.
00:05:08: Die Höhe der Wertsschwankung ist gesetzlich nicht fixiert und ist abhängig von der Anlagestrategie.
00:05:14: Der Ziel wert liegt meistens irgendwo bei fünfzehn Prozent.
00:05:18: Danke Stefan Anklein für deine Insights, auch nächste Woche bleiben wir bei diesem Thema dran!
00:05:23: Ich aber auch Stefan freut uns wenn ihr wieder mit dabei seid.
00:05:28: ansonsten www.akb.ch.
00:05:30: slash podcast.
00:05:31: Hier gibt es alle unsere Folgen und auch die Promis Specials über Geld, Glück und Zukunft zum Nachlosen.
00:05:38: Viel Spass auf jeden Fall beim Stöbern und ich freue mich jetzt schon auf das Wiederhören nächste Woche und sagen Tschüss.